Manta Manta

Da wir nur noch zu zweit als Gäste auf dem Boot waren, hatten wir glücklicherweise etwas Einfluss auf die Reisteroute. So konnte meinem Wunsch nachgekommen werden um nochmals am Makaser Reef, auch Manta Point genannt, zu tauchen. Dies obwohl dadurch das gesamte Programm über den Haufen geworfen wurde und wir auf einige Spots im Nordwesten von Komodo verzichten mussten.

Bereits auf dem Weg zum Tauchplatz sahen wir von unserem Boot aus mehrere dieser Fische.

Einmal im Wasser entwickelte sich das Ganze mehr und mehr zur Enttäuschung. Auch nach 25 Minuten hatten wir noch immer keine Spur dieser bis zu 3 Tonnen schweren Rochen zu sehen bekommen. Dann tauchte plötzlich in der Ferne ein grosser Schatten auf und wir legten uns auf den Grund und krochen näher. Mein erster Gedanke war, dass wir zumindest einen Manta zu sehen bekommen würden. Bevor dann auch gleich ein zweiter aus den Tiefen des Ozeans auftauchte.

Danach schwammen wir noch etwas weiter, bis urplötzlich wieder ein Meeresriese vor uns auftauchte. Wieder die selbe Prozedur: runter auf den Boden, versuchen sich irgendwie an einem der Steine festzuhalten um nicht von der starken Strömung fortgerissen zu werden und bestaunen des Fisches. Als es sich danach gar noch ein zweiter etwa 3 Meter hinter uns bequem machte, wussten wir gar nicht mehr wohin wir denn schauen sollten.

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http://en.m.wikipedia.org/wiki/Manta_ray

Speziell an den Mantas sind neben ihrer unglaublichen Grösse und der Art wie sie durchs Wasser fliegen, vor allem ihre beiden Flossen neben dem Maul, die sie meistens wie Stosszähne zusammengerollt haben.

Als uns dann langsam die Luft ausging und wir leider auf 5m hoch zum Safetystopp mussten, schwmm gleich noch eine Gruppe von 5!! Mantas hintereinander unter uns durch.

Einer der besten Tauchgänge bisher und definitiv ein unvergessliches Erlebnis!