Litchfield und Kakadu Nationalpark

Von Freitag bis Sonntag war ich auf einer Tour durch die beiden Nationalparks Litchfield und Kakadu. Einmal mehr erwischte ich eine super Gruppe mit 5 deutschen Mädels und 2 lustigen und gut informierten Guides.

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Am ersten Tag schauten wir uns zuerst einige recht spezielle und grosse Termitenhügel an, bevors es dann zu einem Wasserfall, natürlich mit Badegelegenheit, ging.

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Danach brachte uns ein Aborigine und seine Tochter ihre Kultur etwas näher. Bis jetzt hatte ich ja nicht gerade das beste Bild von ihnen, da man sie in den Orten an der Ostküste hauptsächlich stockbesoffen am herumlungern sieht. Glücklicherweise konnte ich im Rahmen dieser Tour doch noch ein paar bessere Eindrücke sammeln und weiss jetzt auch, dass diejenigen die ich bis jetzt gesehen habe, jene sind, die ihre Kultur und Tribes verlassen haben. Bestes Beispiel das genannt wurde, wenn ein Aborigine etwas Verbotenes angestellt hat,  kommt er zuerst ins Gefängnis (der Weissen) und wird dann bei der Rückkehr von den Leuten im Dorf so richtig verdroschen um das Unrecht gleich aus der Welt zu schaffen. Davor wollen sich natürlich auch sehr viele drücken und landen dann halt eben in den Städten.

Zum Sonnenuntergang gings dann noch auf eine Bootstour in einem Billabong nahe des Mary Rivers. Dort hat es die höchste Konzentration an Salzwasserkrokodilen weltweit. Wir bekamen glücklicherweise auch einige recht stattliche Exemplare zu Gesicht.

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Ausserdem fanden wir auch noch zwei kleinere Süsswassercrocs und viele verschiedene Vögel – vom Adler über Enten, Störche, Jaribus, bis hin zu so kleinen Vögel mit rotem Irokesen, die zwischen den Lillies wie auf dem Wasser zu laufen scheinen.

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Am nächsten Tag ging es dann gleich mit Aborigine-Kultur weiter. Die berühmten Felsmalereien von Ubirr standen auf dem Programm. Obwohl die Geschichten zu den Malereien wirklich interessant sind, das beste war ganz klar die Aussicht über den Nationalpark.

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Man sah viele verschiedene Lebensräume des Nationalparks, wie Billabong, Wetlands, Savanne und Felsfirmationen. Alles in einer unglaublichen Weite.

Über den Mittag konnten wir uns im Pool auf unserem Campground etwas abkühlen (ja, Hitze und Luftfeuchtigkeit sind sehr hoch) bevor wir noch das Cultural Center besuchten um noch etwas mehr über das Leben der Eingeborenen zu lernen.

Den Tag rundeten ein Känguruh und Krokodil Barbecue und einige Runden Uno ab.

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Am Sonntag konnten wir dann nochmals bei einem Wasserfall baden, bevor es dann auf den langen Weg zurück nach Darwin ging.

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Die Wege waren dann auch nich immer ganz so einfach passierbar und man wusste plötzlich auch, wieso man in einem 4WD-Bus unterwegs war.

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Dort blieb dann auch gar nich viel Zeit, bevor wir auch schon wieder zur Afterparty erscheinen mussten. 😉