Fraser Island

Dass wir (respektive Remo – ich bin ja nur sehr gelegentlicher Gastblogger) ein paar Tage im Rückstand sind mit Blogeinträgen, hat seinen guten Grund. Wir waren 3 Tage auf Fraser Island, der grössten Sandinsel der Welt, und durften wieder mal eine Handyempfang- und Internetfreie Zeit geniessen.

An Tag 1 der Tour (ich glaube es war montags, hab aber den Überblick über die Wochentage verloren ;)) fanden wir uns um 08:00 morgens in einem Hostel in Hervey Bay ein. Nach dem ein paar technische (Bluescreen) und administrative Probleme (eine Person zu viel, jmd hatte sich im Datum um eine Woche verirrt) gelöst waren, bekamen wir einen Film zu sehen mit Instruktionen wie wir uns auf der Insel zu benehmen haben… Schön langsam fahren, keine Dingos füttern, etc.
Anschliessend gings endlich los, Überfahrt mit der Fähre zur Insel und dann mit dem Taxi (ja, gibt nur eines auf Fraser Island) zum Campground, unserer Heimat für 2 Tage. Kurz darauf traf der zweite Teil unserer Tourgruppe, die in Noosa gestartet waren, inklusive Tourguide ein. Nach dem Lunch – Wraps – machten wir uns auf die Insel zu entdeckten. Mit unseren 4WD Gefährten gings Richtung Lake Wabby zum Baden, Beachvolley spielen, …
Auf der Rückfahrt bekamen wir dann auch unseren ersten Dingo zu sehen. Sonderlich schwierig ist das auf der Insel aber nicht, später sollte sogar ein Dingo noch versuchen unser Tourmaskottchen vom Campground zu stehlen…)

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Den Abend verbrachten wir im Camp mit BBQ und Bier. Spätestens jetzt sollte sich herausstellen, dass wir eine super Gruppe erwischt haben. Gut durchmischt aus Holland, Schottland, England, Australien, Deutschland… und sie alle waren ziemlich trinkfest 😉 Warum ich beim Mafia- Spiel jedes Mal gekillt wurde, ist mir allerdings ein Rätsel.
Nach dem Mondaufgang gings dann (irgendwann) ab in die Federn.
Am nächsten Morgen wurden wir schliesslich bereits um 5:00 mittels Didgeridoo geweckt um den Sonnenaufgang anzuschauen. Glücklicherweise für unseren Tourguide hat es sich gelohnt, sonst wäre er wohl das nächste Mordopfer geworden 😉

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Im Verlaufe des Tages besuchten wir dann verschiedene Highlights der Insel. Eli Creek, Maheno shipwreck, Champagne Pools,
Indian Head, Wraps als Lunch, Lake Allum, Pinnacles.

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Nach einem Tag wandern (wenig), schwimmen (bisschen) und relaxen (viel) kehrten wir am Abend ins Camp zurück und wiederholten das Abendprogramm vom Vorabend (BBQ, Bier, div. Spielchen).

Nach einer kurzen Nacht weckte uns das Didgeridoo. Heute stand der Lake MacKenzie auf dem Programm. Ich denke, den kann man durchaus als Highlight des Trips bezeichnen. Glasklares Wasser, schneeweisser Sand, fast keine Leute. Wir wären gerne länger als die 3 Stunden geblieben…

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Nach dem Lunch – Wraps, was sonst? – war dann auch schon Zeit Abschied zu nehmen von den Leuten, die nach Noosa zurückkehrten und mit der Fähre nach Hervey Bay zurückzukehren. Eine absolut gelungene Tour. Ich kann Fraser Island wirklich nur weiter empfehlen…