Surfers Paradise

Gestern überlegten wir uns, wo und wie wir am besten wilde Koalas zu sehen bekommen können. Schliesslich gilt die Gegend um Byron als eine der Koala-Hochburgen in Australien. Leider teilte man uns im Infocenter mit, dass es extrem schwierig sei und sehr viel Glück benötige, Koalas in einem Nationalpark zu finden. Als Alternative wurde uns ein Tierpark in der Nähe von Surfers Paradise vorgeschlagen, der aber recht teuer ist und auch ziemlich ähnlich dem Australia Zoo, den wir dann später noch besuchen möchten.

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So machten wir uns einfach zu viert auf den Weg Richtung Gold Coast und vertagten die Entscheidung was wir tun auf später. Zuerst legten wir noch einen kurzen Zwischenhalt am Cabarita-Beach ein. Dies ist ein sehr schöner Strand mit Lookout, der uns von spanischen Kollegen empfohlen wurde.

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Danach hellte sich das Wetter etwas auf und wir entschlossen uns den Tag in Surfers Paradise und eventuell auch am Strand zu verbringen.

Surfers Paradise enttäuschte mich dann ein Bisschen. Erstens ist es ein Stadtteil von Gold Coast und somit Teil einer Grossstadt mi all seinen Problemen, wie z.B. Verkehrschaos. Zweitens steht ein Hochhaus am nächsten und es fehlen die erwarteten Strandbars und drittens ist es zum Surfen scheisse (zumindest heute). Der Wind bliess sehr stark gegen die Küste, die Wellen waren kreuz und quer und eine starke Strömung hatte es auch noch.

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Die Fussgängerzone ist noch ganz ok, auch wenn an jeder Ecke irgendwelche Leute versuchen irgendwelche komischen Dinge und Touren an den Mann zu bringen.

Am Abend noch ein kleines Känguru-Barbecue und dann ab in die Buddha-Bar. Dort gibts jeden Mittwoch ein Surfboard zu gewinnen. Aber trotz grossem Vertrauen in unsere Loose machten wir uns ohne Brett auf den Heimweg.

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