Byron Hinterland

“Jeder seiner Mitreisenden müsse mindestens einen Beitrag schreiben”, argumentierte Lemi. Da füge ich mich halt, ich will mein Reisegspänli ja nicht vergraulen 😉

Von der Wetterfront gibts leider noch von keinen Verbesserungen zu berichten, immer noch ziemlich feucht. Beim Surfen wäre das ja wurst – nass wird man sowieso. Da dies bei mir aber ein hoffnungsloses Unterfangen ist und am Strand liegen bei Sonnenschein mehr Spass macht, haben wir uns morgens um 8:00 nach kurzer Analyse der Wetterberichte für einen Ausflug ins Hinterland von Byron entschieden. Der Nightcap-Nationalpark und das berühmt berüchtigte Nimbin wurden als Tagesziele definiert. Spontan haben sich uns auch noch drei Kollegen von der Sprachschule angeschlossen, die Möglichkeit die Schule zu schwänzen wurde gerne genutzt…

Im Nationalpark fuhren wir zu den Minyon Falls. Der Blick von oberhalb in die 100 Meter tiefe Schlucht war schon mal imposant, aber wir wollten uns das Ganze auch noch von unten ansehen. Mit Regenjacken ausgerüstet begaben wir uns auf den ca. 2,5-stündigen Marsch zum unteren Ende des Wasserfalls. Die abenteuerliche Wanderung durch den Regenwald führte durch Bäche und über nasse, rutschige Felsen. Nicht ganz ungefährlich, aber spassig, auch wenn wir (abgesehen von Blutegeln und Eiddechsen) leider kein Wildlife gesehen haben.

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Nach einer kurzen Stärkung gings dann weiter nach Nimbin. Hier wird eine sehr offene Cannabis-Kultur gepflegt. Es ist fast schwieriger ein Kaffee als Weed oder Cookies zu finden. Unsere Reisegruppe machte jedoch keinen Gebrauch vom Angebot der magischen Produkte, wir begnügten uns mit Beobachten der komischen Gestalten, kuriosen Schildern und farbigen Gebäuden.

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