Campervan

Gestern machten wir uns mal noch auf den Weg über die berühmte Harbour Bridge, um das noch berühmtere Opernhaus noch von der anderen Seite der Bay anzuschauen.

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Mit einer Länge von über einem Kilometer und einer Höhe von 139 Metern ist die Brücke doch sehr eindrücklich. Um so mehr wenn man bedenkt, dass sie zwischen 1923 und 1932 erbaut wurde. Auf eine Besteigung der Brückenbogen haben wir aufgrund des abartig hohen Preises von 190 Dollar verzichtet.

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Das Viertel nach der Brücke (Kirribilly) ist dann doch etwas gar verschlafen und das Finden einer schönen Gartenbeiz entwickelt sich zur Herkulesaufgabe, auch wenn wir nicht einmal Bier trinken wollten. Das erste was einer Beiz ähnelt ist eine Bäckerei, die nur Fruchtsaft verkauft, am zweiten Ort ist geschlossene Gesellschaft, das dritte hat ganz geschlossen, beim vierten Restaurant gibts keine Getränke ohne Essen. Erst beim Fünften werden wir auch schön freundlich bedient und glaubt mir, allzu viele Gaststätten gibts in Kirribilly nicht…

Heute holten wir dann unseren gemieteten Campervan ab. Natürlich ist der auch schön farbig und auffällig, damit die anderen Verkehrsteilnehmer schön brav gewarnt werden wenn wir wieder Mal den Scheibenwischer statt den Blinker betätigen oder in die falsche Strassenseite einbiegen. Obwohl ich sagen muss, dass Sif das schon sehr routiniert macht. Da mache ich mir morgen viel grössere Sorgen, wenn ich mich ans Steuer setze ;

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Auch die Kühlerfigur kann sich sehen lassen…

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Mit unserem Gefährt, dass uns die nächsten 5 Wochen mehr oder weniger als Zuhause dienen wird, machten wir uns dann auf Richtung Blue Mountains. Diese befinden sich etwa 70 Kilometer ausserhalb von Sydney. Auf dem Weg füllten wir gleich unsere Vorräte etwas auf. Also verhungern werden wir in nächster Zeit sicher nicht.

In Katoomba machten wir uns dann auf eine kleine Wanderung zum Fuss und entlang der ziemlich bekannten Three Sisters.

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Das beeindruckendste ist allerdings die Sicht über das schier endlose Jamison-Valley, mit Bäumen und Hochplateus soweit das Auge reicht.

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Am Abend begeben wir uns zu einem der unzäligen Gratis-Campingplätze. Mitten in der Natur und ausser einer Toilette ohne Wasser ohne Infrastruktur. Dafür haben wir ja unsere Campingausrüstung und da wir beide nicht so hungrig sind, gibt es eine Kürbissuppe und Kafffe zum Abendessen.

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Nach ein paar Runden Uno mit unseren Mitcampern wird es auch bald einmal Zeit den Van für die Nacht umzubauen und uns aufs Ohr zu legen. Schliesslich wird es auch morgen nochmals ein strenger und langer Tag.