Camping

Nach einer Nacht im Base Camp gings gestern dann richtig in den Dschungel. Etwas überrascht waren wir dann schon, als wir eine Blache und eine Hängematte, sowie Besteck und Fertiggerichte in die Hand gedrückt bekamen. Etwas mehr an Infrastruktur als gar nichts hätte ich jetzt schon erwartet, aber so macht es das Ganze natürlich noch spannender.

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Also los gings in den Dschungel, zirka 2 Stunden Weg, je nachdem wie oft man hält um nach Tieren Ausschau zu halten und Fotos zu schiessen. Ihr könnt euch ja vorstellen, dass wir sicher nicht zu wenige Fotos haben (zumindest jene die Cuno kennen 😉 ).

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Am Lagerplatz angekommen gings ans Aufbauen unserer Unterkunft, einer Hängematte mit eingebautem Mückennetz mit einer darübergespannten Blache.
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Wenn es am Openair mehr Bäume hätte, würde ich wahrscheinlich auch auf dieses Setup umsteigen. Ist wirklich noch erstaunlich bequem, auch wenn Cuno diese Meinung nicht unbedingt teilt.

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Nach einem Mittagessen bestehend aus Fertignudeln, zubereitet mit einem Campingkocher, gings ans Sammeln von Feuerholz. Schliesslich wollen wir ein anständiges Lagerfeuer.

Danach stellte ich etwas überrascht fest, dass es auch in diesem Dschungel Blutegel gibt. Glücklicherweise nur die viel viel viel kleinere Version als jene in Costa Rica, trotzdem frage ich mich, wieso ich auf diese Tierchen so anziehend wirke. Die Sympathie ist definitiv recht einseitig verteilt. Um die Blutsauger wieder los zu werden, benutzte ich die Würze unserer Fertignudeln. Schliesslich habe ich in Costa Rica gelernt, dass man einfach etwas Salz darüberstreuen muss und die Viecher dann genügend mit sich selbst zu kämpfen haben und das Bein ganz selbständig verlassen.

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Wie vorhergesagt, abends punkt 6 Uhr begann das ohrenbetäubende Konzert der Zikaden. Wenn ich jetzt einfach so beschreibe, wie laut das ganze war, wird mir sowieso niemand glauben, der es nicht selbst gehört hat, deshalb verzichte ich jetzt einfach mal darauf 😉
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Nach dem Nachtessen unternahmen wir im Mondschein noch einen Ausflug zum nahegelegenen Fluss um die Glühwürmchen zu beobachten. Danach noch kurz die Lagerfeuerromantik geniessen und mit unseren beiden Guides die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen der Schweiz und Malaysia ausdiskutieren. Dann verkrochen wir uns auch schon bald in unsere Behausungen.
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Heute morgen gings wieder zurück in die Zivilisation und obwohl wir einige Male ganz in der Nähe von uns Affengebrüll hörten, blieb uns der Anblick von ihnen verwehrt. Dafür sahen wir viele andere Lebewesen, wie wilde Bienen, Ameisenstrassen aller Grössen, Chamäleons und auch noch eine andere recht grosse Echse, die gerade dabei war eine Höhle in einen Baum zu graben.

Nun gehts weiter an die Südostküste von Sabah, wo wir hoffen einige der weltbesten Spots betauchen zu können.


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