Kota Kinabalu

Obwohl eine Reisewarnung für einige Gebiete in Sabah herausgegeben wurde, machten wir uns heute auf den Weg nach Kota Kinabalu, der grössten Stadt in der östlichen malaysischeb Provinz auf Borneo.

Das Anstehen an asiatischen Flughäfen ist immer lustig, heute haben sich die Protagonisten aber Mal für Mal selbst übertroffen. Was die Leute da so an Gepäck mitnehmen… unsereiner könnte damit fast die gesamte Wohnung zügeln. Und ja, die Verpackung in Kartonschachteln erfreut sich hier auch zum Reisen einer grossen Beliebtheit. Den Vogel abgeschossen hat jedoch eine Gruppe, die bereits an einem Gepäckabgabe-Schalter stand, als wir uns zuhinterst in die Schlange stellten. Irgendwie versuchten sie zwei Plastiktanks und einiges an metallischem Zubehör in Folie einzuwickeln. Dazu blockierten sie nur 2 Schalter und 3 Angestellte und waren immer noch beschäftigt, als wir uns nach einer halben Stunde vom Ort des Schauspiels entfernen konnten. Die meisten Touristen haben sich entweder fürchterlich aufgeregt oder, wie wir, sich köstlich amüsiert. Für die Einheimischen war die Szene anscheinend nichts Besonderes.

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Eine weitere Kuriosität fand Cuno dann noch nach der Ankunft in Borneo auf der Toilette.

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Am Flughafen wurden wir bei der Suche nach ein Taxi gleich von einem Mann angesprochen. Da der Typ nicht unsympathisch und sein genannter Preis noch akzeptabel war, liessen wir uns von ihm, in einem Auto das älter ist als wir, zum Hotel fahren. Dabei wischte er unsere Sicherheitsbedenken bezüglich der Entführungen beiseite und erklärte uns gleich, dass er auch private Touren durchführe. Da wir inzwischen auch von anderen Seiten gehört haben, dass man zwar vorsichtig sein soll aber deswegen nicht unbedingt auf eine Reise verzichten müsse, treffen wir uns morgen mal mit ihm und schauen, was er uns da so anbieten kann. Vom Typ her erinnert er uns doch recht stark an Kosala und er hat uns auch versichert uns ohne den gesamten Bürokram nach Sipadan bringen zu können.

Und bis jetzt ist es seit dem Jahrtausendwechsel erst zu zwei wirklich tragischen Vorfällen (2000 Sipadan Abu Sayaf  und 2013 Pom Pom Island) gekommen. Da erscheint mir ein Besuch in der einen oder anderen westlichen Stadt was Terror und Kriminalität angeht doch um einiges gefährlicher.

Und auf Sipadan zu verzichten fällt mir bei einer solchen Beschreibung schon extrem schwer… 😉


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