Bangkok DOs and DON’Ts

Seit wir uns in Vang Vieng über die Nachtbusse informiert haben und dort auf diesen Blog gestossen sind, habe ich gedacht, dass auch wir einen Beitrag in diesem Stil verfassen sollten.

Da wir nun doch schon einige Tage in Bangkok verbracht haben, einige Fettnäpfchen und Sehenswürdigkeiten selbst ausprobiert haben und mit Sarah und Mischy zwei ausgewiesene Experten unter uns haben, möchten wir einige Tipps mit euch teilen.

DO Visit a Rooftop Bar

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Schon mehrmals haben wir die atemberaubende Aussicht von den berühmten Rooftop Bars in Bangkok erwähnt. Klar, die Drinks und das Essen sind nicht gerade billig, die Stimmung und Aussicht allerdings unvergesslich. Mit dem Banyan Tree Hotel und dem Lebua (bekannt aus Hangover 2) bieter Bangkok gleich 2 sehr gute Möglichkeiten, dieses DO zu erfüllen.
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DON’T use Tuktuks

Tuktuks sind in Südostasien ein weit verbreitetes Fortbewegungsmittel. Allerdings haben es die Fahrer irgendwie geschafft ein einheitliches und für Asien völlig untypisches Moralverständnis zu entwickeln. Touristen-Abzocke gehört zu täglichen Geschäft und getroffene Abmachungen müssen nicht zwingend eingehalten werden (zumindest von Seiten des Tuktuk-Fahrers nicht). Plötzliche unerwartete Halts beim Juwelier und Schneider oder bei anderen Restaurants sind ebenfalls keine Seltenheit. Hinzu kommt, dass Taxis in Bangkok um einiges günstiger und definitiv auch sicherer sind. Deshalb wenn immer möglich Tuktuks in Bangkok vermeiden.

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DO know where to go

Wichtigste Regel im Umgang mit Taxis (und für alle, die den Tipp oben nicht befolgen und trotzdem ein Tuktuk nehmen noch viel wichtiger), wisse wohin du willst. Sachen wie “bring mich zu einem angesagten Club” oder “in ein gutes Restaurant” führen eher dazu dass man in einem extrem teuren Puff landet oder fürs Essen das 10-fache bezahlt. Auch Aussagen wie die Strasse sei zu man solle etwas anderes anschauen gehen als das ursprünglich geplante, sind mit Vorsicht zu geniessen. Glücklicherweise sind wir meistens gut informiert und sind nur ganz am Anfang mal von einem Tuktuk-Fahrer zu komischen Sehenswürdigigkeiten gefahren worden.

Ausserdem sind Aussagen, dass ein Fahrer ein bestimmtes Ziel kenne, leider selten wahr und die Fähigkeit Karten zu lesen erstaunlicherweise nicht vorhanden. Deshalb empfiehlt es sich mittels GPS den Weg zu überprüfen und den Fahrer auch darauf aufmerksam zu machen. Dies hat uns schon öfters einiges an Zeit erspart.

DON’T discuss about politics

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Versuche gar nicht erst die momentanen Vorgänge und Forderungen zu verstehen. Das politische Denken in Thailand ist einfach inkompatibel mit unserem westlichen Demokratieverständnis. Hinzu kommt, dass Militärputsche quasi zur Tagesordnung gehören, Korruption offensichtlich mehr als normal zu sein scheint und das Volk und seine Bedürfnisse extrem gespalten ist.

Auch wenn mir der Gedanke an ein Openair-Konzert bei jeder Schnappsidee der SVP ja grundsätzlich sehr sympathisch ist, kann ich mir doch bessere Locations als die St. Leonardsbrücke oder den Rosenbergtunnel dafür vorstellen. Und auch bei Wahlen (man erinnere sich an den dunklen 10. Dezember 2003) bin ich doch eher dafür, den Mehrheitsentscheid zu respektieren, auch wenn er schwachsinnig ist. Also mal vorausgesetzt die Wahl läuft sauber ab.

DO drink local beers

Mit Chan, Singha und Leo hat Thailand hervorragendes einheimisches Bier zu bieten. Der Preis für eine Flasche liegt im Normalfall bei etwa 100 Baht (ca. 2.50 CHF), wobei sich der Preis auch mal vervierfachen kann (Siehe DO Rooftop Bar).

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DON’T book a nice Hotel

Ok, ist jetzt ein bisschen provokativ, aber wenn man so ein Hotel bucht wie wir, sieht man einfach etwas weniger von der Stadt. 😉

Mit Wohnzimmer, Küche, Pool und einem Gym, nimmt die Verweildauer in der Hotelanlage enorm zu.

DO buy a prepay SIM Card

Mit einer thailändischen SIM-Karte für umgerechnet 10 Franken kann man einen Monat lang gratis surfen. Sehr praktisch um die Zeit im Skytrain oder beim Warten in den Einkaufszentren zu überbrücken. Zwar bieten die meisten Bars und Hotels mittlerweile auch WLan an, doch oftmals ist die mobile Variante sogar schneller.

Am einfachsten erhält man eine solche SIM in den grösseren Einkaufszentren, z.B. Siam oder MBK, direkt bei einem der beiden Anbieter. Von den Marktständen, von denen es in diesen Einkaufszentren nur so wimmelt, würde ich eher abraten (Siehe nächster Abschnitt).

Wichtig ist allerdings zu prüfen, ob auch wirklich die richtige Option aktiviert wurde, was anhand des thailändischen Bestätigungs-SMS etwas schwierig werden kann. Ansonsten kann es leider vorkommen, dass man plötzlich keinen Zugang mehr hat, obwohl man eigentlich den ganzen Monat bezahlt hat. 😦

DON’T order a green bucket

Als Ausgangsziel ist der Route 66 Club an der Royal City Avenue absolut empfehlenswert und ist deshalb in unserem Blog auch recht prominent vertreten. Der Club bietet einen Hip Hop- / House-Floor und einen mit lokaler Live-Musik (Thai Pop), sowie eine gemütliche Terasse. Das Publikum ist ein guter Mix zwischen Touristen und Einheimischen und der Eintritt von 300 Baht wird als Getränkegutschein wieder zurückerstattet.

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Wir hatten dort jedes Mal eine tolle Zeit. Allerdings nehmt es euch bitte zu Herzen und macht nicht den gleichen Fehler wie Cuno und Sarah: Auch wenn er hübsch aussieht, kauft keinen grünen Kübel!!

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DO insist on using the taxometer

Ein weiteres DO im Zusammenhang mit Taxis. Versuche jedes Mal den Taxifahrer zu überzeugen den Taxometer zu gebrauchen. Am einfachsten geht das, wenn man das Taxi durchs Hotel bestellen lässt oder den Fahrer lediglich fragt ob er das Ziel kenne und dann einsteigt ohne den Preis zu erwähnen. Der Taxometer hat einen Grundpreus von 35 Baht (nicht ganz 1 CHF) und zählt dann pro ca 300 Meter 1 Baht rauf. Mit eingestelltem Taxometer ist das Reisen per Taxi also recht günstigt.

Bei grossen Gruppen von Taxis ist es oftmals so, dass ein Fahrer für alle verhandelt und die Passagiere dem Taxi dann zuweist. In einem solchen Fall oder wenn der Fahrer selbst den Preis erwähnt wenn man ihn nach dem Ziel fragt, sollte man ihm mitteilen, dass man unbedingt will, dass der Taxometer eingestellt wird. Meistens funktioniert das dann recht gut, es ist aber auch schon vorgekommen, das etwas mehr Überzeugungsarbeit nötig war. In der Nacht und vor teureren Hotels kann es allerdings auch Fahrer haben, die trotz gutem Zureden nicht von ihrem festgesetzten Preis abrücken wollen.

DON’T let coins at home

An allen bis auf einer Skytrain-Haltestellen kann man die Tickets nur mit Münzen bezahlen. Zwar kann man Noten wechseln, vor den Schaltern sind allerdings oftmals lange Schlangen. Deshalb ist es ratsam immer ein wenig Münz dabei zu haben.

DO party at Khaosan Road

Die Khao San Road ist ein absoluter Hot Spot für Touristen und Partygänger. Vollgepackt mit T-Shirt und Ess-Ständen, findet man dort alle Sorten von komischen Leuten (ja, manchmal auch uns..). Viele Bars dort bieten Live-Musik und genügend Bier und Drinks an. Die Clubs sind etwas weniger empfehlenswert, besonders, da sie schon extrem früh schliessen. Glücklicherweise geht die Party dann einfach auf der Strasse weiter.

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Wer Ruhe, Erholung und kein Alkohol sucht ist dort auf jeden Fall falsch, für alle anderen is es einen Besuch wert.

Sarahs Expertentipp: Wenn jemand in der Khao San übernachten möchte, sollte er ein Hostel in der Parallelstrasse vorziehen. Dort sei es viel ruhiger und günstiger (so ab 3 CHF).


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