Back at Bangkok

Von Siem Reap gings per Bus nach Bangkok. Inzwischen sind wir ja Busreisen gewohnt und die meisten, vor allem die von Phnom Penh nach Siem Reap, waren recht gut organisiert und angenehm.
Die gestrige war in dieser Hinsicht leider etwas anders. Vom Hotel wurden wir per Tuktuk zu einem Backpacker Hostel gebracht von wo es losgehen sollte. Die Informationen, die wir dort bekamen, waren mangelhaft bis gar nicht vorhanden. Eine Situation, die sich so ziemlich durch den ganzen Tag ziehen wird.

Plötzlich gings los und die vordersten paar Leute, zu denen wir gehörten, fanden “Platz” in einem Minivan. Zu viert auf der Rückbank. da bin ich definitiv schon bequemer gereist. Naja, die 3 Stunden bis zur Grenze werden wir schon durchstehen.

Dort angekommen mussten wir aussteigen, unser Ticket wurde uns abgenommen und statt dessen bekamen wir einen roten Sticker aufs T-Shirt geklebt. Zusatzinformationen zum ganzen Prozedere gabs natürlich keine.

Bei der Ausreise erwartete uns eine riesige Schlange. Bevor wir dort angekommen waren fingen uns 2 Beamte ab, wollten unseren Pass sehen und gaben uns zu verstehen, dass wir uns 3 Stunden Anstehen in der brennenden Sonne ersparen können, gegen einen kleinen Obolus von 5 Dollar. Durch den Tipp von Sarah, dass es recht vorteilhaft ist, wenn man als einer der ersten durch die Grenze kommt, liessen wir uns halt auf das korrupte Spiel ein.

Auf der Thai-Seite mussten wir dann noch die Einreisekarte ausfüllen und noch etwa 30 Minuten anstehen. Natürlich waren auch nur die Hälfte der Schalter geöffnet und verschiedene Beamten schauten einfach nur gelangweilt zu. Zollstellen sind irfendwie gegenüber dem Service-Gedanken immun.
Hier zeigte sich, dass wir doch eine gute Entscheidung getroffen hatten, denn während wir anstanden, füllte sich der Raum mehr und mehr.

Endlich durch den Zoll, standen wir auf der Strasse und wussten nicht wirklich wohin – die ausführlichen Infos lassen Grüssen – also liefen wir einfach mal der Strasse entlang in der Hoffnung ein Schild oder einen Bus zu finden, bis uns jemand anhielt und uns aufforderte auf dem Gehsteig zu warten.

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Dort fanden sich dann nach und nach noch weitere Leute ein, bis uns nach etwa 45 Minuten ein Tuktuk zu einer Bushaltestelle mit Restaurant brachte, wo es hiess, dass wir jetzt ertst einmal Mittagspause machen.

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Nach einer gefühlten Ewigkeit gings dann wiederum per Minivan weiter. Diesmal hatten wir zwar einen eigenen Sitz, allerdings wurde das ganze Gepäck überall im Auto verstaut, was beim vollbesetzten Van den Platzberhältnissen nicht gerade zu Gute kam.

Schlussendlich kamen wir wohlbehalten in Bangkok an und konnten, natürlich auch nur mit Banknoten, unseren Fahrer überzeugen, für weitere 100 Bath, uns gleich beim Hotel abzusetzen.

Den Abend verbrachten wir in der Irish Bar gleich gegenüber vom Hotel und trafen dort noch Sarah und ihren thailändischen Bekannten, eine grosse lokale Berühmtheit.

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Aufgrund der aktuellen Situation hier un Bangkok war es dem Pub nicht gestattet, Alkohol erkennbar auszuschenken was dazu geführt hat, dass ein Pint Guinness auf zwei Kaffee Pappbecher verteilt serviert wurde. Aber bekanntlich zählen ja vor allem die inneren Werte 😉

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