Tuk-Tuk, Tempel & Affen

Damit wir auch die restlichen Tempel von Siem Reap zu Gesicht bekommen haben wir uns für eine lange Reise per Tuk-Tuk entschieden. Banteay Srey heisst der Tempel in einer Entfernung von 37 Kilometern. Was bei der Geschwindigkeit der hiesigen Transportmittel eine Reisezeit von einer Stunde plus pro Strecke bedeutet.

Die Reise kombinieren wir mit der grossen Schlaufe der Ankor Tempelanlagen, sprich jenen, die wir Tags zuvor nicht gesehen haben. Erste Station ist Pre Rup, einer der Tempel unterwegs. Hier sehen wir auch ein schönes Schild, welches die Unschuld bei unserem Zusammentreffen mit der Polizei am Tag zuvor unterstreicht! Da steht nichts á la “du darfst nicht” oder dergleichen!

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Danach geht es direkt zu Banteay Srey. Unterwegs passieren wir unzählige kleine Ortschaften mit lokalen Marktständen, Reisfeldern und Büffelherden. Der Verkehr beschehrt uns so einige Waghalsige Manöver mit entgegenkommenden Bussen und anderen Teilnehmern auf der Strasse.

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Beim Ankommen erwarten uns ein riesiger Parkplatz und ein gross angelegtes Willkommenszentrum. Das legt nahe, dass wir nicht die einzigen Besucher sein werden. Das wird sich auch schnell bestätigen. Zwischen scharen japanischer, koreanischer, chinesischer und indischer Touristen kämpfen wir uns gemeinsam mit einigen anderen Einzelpersonen durch die alten Gemäuer.

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Die ganze Anlage ist sehr schön eingerichtet was durch das hohe Personenaufkommen aber eher zur Nebensache gerät. Schade. Entsprechend schnell sind wir auch wieder auf dem Rückweg über die kambodschanischen Strassen bis wir die Anlagen der äusseren Route von Angkor erreichen.

Wir passieren das Gebiet von East Baray weiter zu den Tempeln Ta Som, Neak Pean und zum schluss Preah Khan. Zur Stärkung unterwegs gönnen wir uns den Saft einer Kokosnuss und eine frische Mango. Lecker! Die weiteren Verkäufer von Postkarten und Büchern ignorieren wir mittlerweile gekonnt.

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Sechs Stunden später haben wir das Tempel Programm abgeschlossen und wir begeben uns ohne Mittagessen auf den Weg zurück ins Zentrum von Siem Reap. Das entspricht nicht ganz dem Geschmack unseres Fahrers, der wie ich denke, eine Provision für jeden zu Mittag essenden Touristen einstreichen kann.

Wir können ihn aber dennoch dazu bewegen, bei den Affen halt zu machen, die in der einen Region der Tempelanlagen heimisch sind.

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Unser Fahrer stoppt beim alten Markt in Siem Reap, woman allerlei Dinge kaufen kann welche man nicht braucht aber dann trotzdem kaufen will, und wir bezahlen ihm seinen Lohn für einen Tag in unserer Gesellschaft.

Bevor uns ein Irish Pub mit seiner Magie zu sich zieht, habe ich einen Anflug der Nächstenliebe und spendiere einer jungen Dame eine Dose Milchpulver für 8 US$. Als wir sie wiedersehen, hat sie weder Milchpulver noch eine volle Flasche in der Hand und bettelt mit ihrem drei Monate altem Kind weiter Leute an. Das war’s dann. Jetzt schaue ich erst einmal für mein eigenes Wohl und gönne mir ein Guinness im Molly Malone’s. Da weiss man wenigstens wohin das eigene Geld fliesst: direkt die Kehle runter! Cheers!


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