Don Khon

Heute dürften wir mal wieder ausschlafen. Auch wenn Hunde und Hähne das nicht so richtig unterstützen wollten. Aber immerhin dauert es bis halb 10 Uhr morgens, bis die Dusche das erste Mal ertönt. Der Plan heute: Mit dem Fahrrad zu den wasseefällen auf Don Khon!

Kurz nach 10 Uhr stehen wir dann auch schon vor dem Fahrrad verleih. Die Miete geht unkompliziert über die Bühne. Wir geben 20000 Kip (2.50 Fr.), wir bekommen zwei Fahrräder. Keine Formulare, keinen Reisepass hinterlegen kein Depot. Scheint mir pragmatisch und so mag ich das.

Dann wird los geradelt. Dem Flussufer entlang ganz zum unteren Rand von Don Det und rüber über die Brücke nach Don Khon. Die Insel ist ein wenig grösser als Don Det aber bei diesen Dimensionen ist alles klein. 

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Am Ende der Brücke erwartet uns ein Zöllner. Das heisst, zumindest eine Person, die Geld von uns will. 30000 Kip pro Person. Dafür dürfen wir den ganzen Tag auf der Insel verweilen. Hier gibt es 2 Wasserfälle zu sehen. Und Büffel. Menschen und einige Bungalows sind auch anzutreffen. Der Mann am Ende der Brücke meint, dass sich der Wasserfall in Richtung rechts aus aktueller Sicht befinden soll. Wir fahren geradeaus.

Nach einer langen fahrt von ca. 30 Minuten, dass man so lange fahren kann auf so einer kleinen Insel, sind wir am Ende der Strasse. Einen Wasserfall gibt es hier nicht. Aber eine tolle Aussicht rüber nach Kambodscha. Und Boote kann man mieten um die Delfine zu besichtigen die hier leben. Eine Art die vom aussterben bedroht ist. Nicht sonderlich hübsch aber selten. Aber die besuchen wir dann morgen. Heute sind wir auf Wasserfälle aus!

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Im hiesigen Restaurant gönne ich mir eine Portion gebratenen Reis und Remo sich ein Rührei. Das ist ganz schön lecker.

Also fahren wir die Ostküste hoch ganz in den Norden der Insel und im Westen wieder runter. Keine Wasserfälle. Wir durchqueren unwegsames Gelände und finden immerhin einen schönen kleinen Strand wo wir uns im braunen Wasser der Mekong abkühlen können.

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Wir erreichen ein kleines Dorf bei der ersten Brücke, die mit dem Insel Zoll. Hier gönnen wir uns einen Kokos beziehungsweise Mango Shake. Die sind auch super lecker. Wie üblich bewegt sich auch hier allerlei Getier auf den Strassen und in den Restaurants. Hunde, Katzen, Hühner, Kühe, Enten und vieles mehr.

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Gestärkt setzen wir unsere Suche fort. Wir informieren uns an einer Tafel mit aufgezeichnetem Inselplan. Natürlich sind wir am Wasserfall vorbeigefahren und machen uns sofort auf den Weg dahin zurück wo wir bereits waren. Mit einigem Suchen kommen wir schliesslich auch zum Ziel.

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Über steinige Wege, klapprige Brücken und unter Bambus Sträuchern hindurch erreichen wir die finale Brücke, welche uns an den ersten Wasserfall bringt. Das ist auch der grösste, was die Wassermassen anbelangt, von ganz Südostasien! Ich denke in der Regenzeit ist das sicherlich sehr imposant! Jetzt geht’s ganz in Ordnung.

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Aber das kann nicht alles gewesen sein. Erst noch ins kühle Wasser springen und dann fahren wir zurück zur Brücke. Ja genau, zu der Brücke mit dem Zoll wo uns der freundliche Mann schon am Anfang gesagt hat, dass wir rechts abbiegen sollen. Also machen wir das jetzt. Und nach zehn Minuten fahrt ein Schild mit der Aufschrift “Wasserfall und Strand in 200 Metern”. Na also, wer sagts denn! Hier wird auch unser Ticket abgestempelt und wir erreichen den zweiten Wasserfall.

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Der scheint eindrücklicher als der Erste. Das liegt wohl daran, dass die ganze Kulisse rundherum ästhetischer wirkt. Wir erkunden die Umgebung und ich mache einige Fotos. Remo macht einen kleinen Abstecher den Hang runter und holt sich einige kleine Schürfungen und kleine Schnitte an den Scharfen Steinen. Alles halb so wild, wenn man bedenkt wie weit es da noch in richtung Fluss hätte gehen können!

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Zum Schluss sehen wir uns den lokalen Strand noch ein wenig an. Würden sich nicht genau in diesem Moment die Wolken vor die Sonne schieben könnte das hier ganz gemütlich sein. Also machen wir uns auf den Weg zurück in unsere Unterkunft im nördlichen Drittel der Insel Don Det. Remo braucht noch ein wenig Bewegung und sprintet einmal um die Insel herum. Ich kann da nicht mithalten und trinke ein Bier. Cheers!

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